Alle NEWS auf einen Blick



logo-300dpi_Geschnitten_small_hochkannt.png

KfW Sanierungsförderung ab 22.02.2022 wieder möglich

Mit Wirkung vom 24.01.2022 wurde die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) wegen der fehlenden Verfügbarkeit von Haushaltsmitteln gestoppt.
Aktuell können ab dem 22.02.2022 bei der KfW wieder neue Anträge für die Sanierung von energieeffizienten Gebäuden sowie für die Sanierung mit Einzelmaßnahmen gestellt werden, da jetzt weitere Haushaltsmittel verfügbar sind. Finanzierungszusagen auf diese neuen Anträge können erteilt werden, soweit und solange dieser zusätzliche Haushaltsmittelansatz nicht ausgeschöpft ist.

Die Förderbedingungen für die Sanierungsvorhaben bleiben unverändert. Die Programmbestimmungen für die Förderung von energieeffizienten Neubauten werden derzeit überarbeitet. Über die Einzelheiten zur künftigen Neubauförderung wird in kürze informiert.

 




stop-grafik-pixabay_346x400.png

Ende der KfW-Föderung zum 24.01.2022

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) der KfW wurde am Montag den 24.Januar 2022 mit sofortiger Wirkung mit einem vorläufigen Programmstopp belegt. Das hat der Vorstand der KfW nach Rücksprache mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) am vergangenen Wochenende gemeinsam beschlossen. Die KfW hat darüber auch öffentlich informiert.

Die enorme Antragsflut der letzten Wochen, die in den vergangenen Tagen noch einmal erhebliche zusätzliche Dynamik erlangt hat, führt zu einer Ausschöpfung der vom Bund für das BEG bereitgestellten Haushaltsmittel; das Programm musste daher auch und angesichts der Vorläufigkeit der Haushaltführung gestoppt werden. Allein im Zeitraum November 2021 bis heute sind bei der KfW Anträge in Höhe von über 20 Mrd. EUR Fördervolumen eingegangen. Über die Behandlung der vorliegenden, noch nicht zugesagten Anträge sowie mögliche alternative Förderangebote werden BMWK und KfW zügig entscheiden.




Programmende Heizungsoptimierung am 31.12.20

Seit 2016 fördert das Bundeswirtschaftministerium (BAFA) die Heizungsoptimierung durch hocheffiziente Pumpen und hydraulischen Abgleich mit 30% der anfallenden Kosten. Diese Förderung entfällt ab dem 01.01.2021. Die letzten Anträge können bis zum 31.12.20 gestellt werden. Die geplanten Maßnahmen muss auf eigenes finanzielles Risiko innerhalb von 6 Monaten realisiert werden. Das bedeutet, dass die Arbeiten am 30.06.2021 abgeschlossen sein müssen. Der Verwendungsnachweis muss ebenfalls spätestens bis zum 30.06.21 eingereicht werden. Eine Neuregistrierung ist ab dem 01.01.21 nicht mehr möglich, Verwendungsnachweise können ab dem 01.07.21 nicht mehr gestellt werden.
Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) fördert den hydraulischen Abgleich der Heizungsanlage inklusive der Einstellung der Heizkurve, des Austauschs von Heizungspumpen sowie der Anpassung der Vorlauftemperatur und der Pumpenleistung sowie Maßnahmen zur Absenkung der Rücklauftemperatur bei Gebäudenetzen ab dem 01.01.2021 als Einzelmaßnahme im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Weitere Informationen zur BEG folgen in Kürze.




Individueller Sanierungsfahrplan gibt Pluspunkte bei der Förderung (iSFP-Bonus)

Bisher war der Sanierungsfahrplan ein Instrument um die Möglichkeiten und Sinnhafigkeit einer Gebäudesanierung aufzuzeigen. Ab 01.01.2021 ist es aber bares Geld wert. Bei einer Umsetzung der darin vorgesehenen Maßnahmen positiv zu Buche schlagen. „Wurde bereits ein im Förderprogramm „Bundesförderung für Energieberatung für Wohngebäude“ geförderter individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) erstellt, und ist die energetische Sanierungsmaßnahme, für die eine Förderung beantragt wird, Bestandteil dieses iSFP, dann erhöht sich der für diese Maßnahme vorgesehene Fördersatz um zusätzliche fünf Prozentpunkte (iSFP-Bonus). Die Maßnahme muss hierfür jedoch innerhalb eines Zeitraums von maximal 15 Jahren nach Erstellung des iSFP umgesetzt werden.“
Das bedeutet aktuell, dass man zum Beispiel für die energetische Sanierung von Fenstern, der Fassade oder dem Dach nicht 20% Zuschuss bekommt sondern 25%. Da diese Änderung noch nicht abschließend veröffentlcht ist gilt hier noch ein Vorbehalt.





empty